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Artikelaktionen

2016

Zentrale Angebote zu Gleichstellung und Familienfreundlichkeit für DFG-Forschungsverbünde

 
Detaillierte Beschreibungen der jeweiligen Gleichstellungsmaßnahmen finden Sie am Ende des Formulars!
 

Bitte geben Sie an, an welchen Gleichstellungsmaßnahmen Sie sich bevorzugt beteiligen möchten:
Bitte geben Sie uns eine Rückmeldung zum Verfahren:
(Erforderlich)
(Erforderlich)
(Erforderlich)

 

 

Beschreibungen der zentralen Gleichstellungsmaßnahmen für Forschungsverbünde

 
Aufbau eines Online-Informationsangebots zu Gleichstellung in Forschungsverbünden
Verantwortlich: Stabsstelle Gender and Diversity
Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen und Schwerpunktprogramme müssen bei Antragstellungen, bei Begutachtungen, in Fortschrittsberichten und Fortsetzungsanträgen gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft darlegen, wie sie sich für Gleichstellung und Vielfalt innerhalb des Forschungsverbunds einsetzen. Dazu gehört auch – aber nicht nur – die Verwendung der für Gleichstellung vorgesehenen Mittel des Forschungsverbunds. Die Stabsstelle Gender and Diversity berät die Forschungsverbünde schon von der Antragstellung an dazu, wie sie die Potentiale von Gleichstellung und Vielfalt im eigenen Bereich wirkungsvoll nutzen können und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt. Um die für Forschungsverbünde relevanten Informationen zu Gleichstellung und Vielfalt in übersichtlicher und stets aktueller Form bereitzustellen, werden sie auf dem Gender-und-Diversity-Portal online aufbereitet.
 
Coachingprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen
Verantwortlich: Stabsstelle Gender and Diversity
Da viele Frauen nach der Promotion die akademische Laufbahn verlassen, wird, auch für Forschungsverbünde, viel wissenschaftliches Potential verschenkt. Die Gründe für den Weggang von Nachwuchswissenschaftlerinnen sind vielfältig; in jedem Fall gehört aber dazu, dass Frauen seltener als Männer gezielt auf eine wissenschaftliche Laufbahn hin vorbereitet und gefördert werden. Professionelles Coaching ist ein bewährtes Instrument, wenn es um Entscheidungsfindung, Lebens- und Karriereplanung oder den Umgang mit Herausforderungen geht. Das Coachingprogramm unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen in der anspruchsvollen Phase zwischen Promotion und weiterer akademischer Laufbahn, indem es Einzelcoachings mit professionellen Coaches anbietet. Ergänzt wird das Programm durch thematische Workshops und Vernetzungstreffen. Es richtet sich an Wissenschaftlerinnen aller Fächer (mit Ausnahme der Medizin), die sich um einen Coaching-Platz bewerben können. Das Programm wird ab Herbst 2016 in der Stabsstelle Gender and Diversity koordiniert.
 
Veranstaltungen und Materialien gegen Diskriminierung
Verantwortlich: Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Handlungsleitfaden gegen sexuelle Belästigung und Stalking
Leider kommt es auch an der Universität Freiburg, wie in jeder anderen großen Organisation, immer wieder zu sexueller Belästigung und Stalking. Um sicherzustellen, dass an der Universität ein Klima herrscht, in dem die persönliche Integrität und Würde aller respektiert wird, gibt es einen Handlungsleitfaden gegen sexuelle Belästigung und Stalking. Forschungsverbünde sind häufig international aufgestellt und einige Mitglieder aus dem Ausland sprechen kein Deutsch. Damit möglichst alle den Handlungsleitfaden gegen sexuelle Belästigung und Stalking nutzen können, wird durch die gepoolten DFG-Gleichstellungsmittel die Übersetzung ins Englische ermöglicht.
Podiumsveranstaltung zu geschlechtersensibler Sprache
Geschlechtergerechte Sprache ist ein wichtiger Beitrag, um Ungleichheiten und Diskriminierungen abzubauen. Allerdings stellt die Umsetzung in Forschung und Lehre alle Seiten immer wieder vor Fragen. Mit dieser öffentlichen Veranstaltung werden gemeinsam mit Expert_innen erfolgreiche Strategien und Praxisbeispiele zur Umsetzung einer geschlechtersensiblen Sprache diskutiert.
 
Dinner Talks für Nachwuchswissenschaftlerinnen aus den Natur- und Geisteswissenschaften
Verantwortlich: Büro der Gleichstellungsbeauftragten
In den meisten Fächern ist die Hälfte der Studierenden, oft noch mehr, weiblich. Dennoch sind nur 20% der Professor_innen Frauen. Je höher die akademische Karrierestufe, desto weniger Frauen sind vertreten. Der geringe Frauenanteil in der wissenschaftlichen Karriere ist fächerübergreifend. Die Hochschullandschaft ist traditionell männerdominiert, und Frauen werden seltener zu höheren Qualifikationen ermutigt und weniger gefördert. Dabei geht viel Potential und Kompetenz verloren.
Die Dinner Talks für Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen Frauen den Weg in die wissenschaftliche Laufbahn erleichtern. Aufbauend auf den erfolgreichen Dinner Talks im Wintersemester 2015 soll Nachwuchswissenschaftlerinnen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit Professorinnen und Expert_innen aus dem Wissenschaftsmanagement in offener Atmosphäre auszutauschen und Tipps für die wissenschaftliche Karriereplanung zu bekommen. Dabei können für die eigene akademische Karriereplanung wichtige Netzwerke generiert werden. Die Expert_innen geben jeweils einen kurzen Input über mögliche Förderungen. Es wird sowohl eine Veranstaltung für Natur- und Technikwissenschaften als auch eine für Geistes- und Kulturwissenschaften angeboten.
 
Erweiterung des Betreuungsangebots in den Uni-Kitas  
Verantwortlich: Familienservice gGmbH
Reduktion krankheitsbedingter Schließzeiten in den Uni-Kitas
Kommt es aufgrund von erkrankten Erzieher_innen zu Schließungen in der Kita, bedeutet das für Eltern, die in einem Forschungsprojekt nach engem Zeitplan arbeiten, eine massive Belastung. Eine zuverlässige Betreuungssituation ist hier unerlässlich. Jedoch ist die Ansteckungsgefahr für Erzieher_innen durch die körperliche Nähe zu Kindern stark erhöht, weshalb es überdurchschnittlich oft zu krankheitsbedingtem Ausfall kommt. Wenn der Betreuungschlüssel eine gewisse Grenze unterschreitet, müssen einzelne Gruppen oder die ganze Kita geschlossen werden. Um Eltern eine zuverlässige Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten, werden Aushilfskräfte eingesetzt, die im Falle hoher Krankenstände eine Schließung von Kitas verhindern.
Erweiterung der Ganztagsbetreuung für Kinder unter einem Jahr
Besonders in zeitlich befristeten Forschungsprojekten ist der frühe Wiedereinstieg von Wissenschaftlerinnen unabdingbar. Lange Elternzeit-Pausen wirken sich negativ auf den Projektverlauf und die wissenschaftliche Karriere der Mütter aus. Um einen schnellen und unkomplizierten Wiedereinstieg der Eltern, insbesondere der Mütter, zu garantieren, wird die Ganztagsbetreuung von Kindern unter einem Jahr ausgebaut. Dabei soll ein höherer Personalschlüssel für eine optimale Betreuungssituation sorgen und mehr Eltern die Möglichkeit gegeben werden, Kinder unter einem Jahr in qualitätsvolle Betreuung zu geben. Dafür wurde eine weitere Fachkraft eingestellt.
 
Informations- und Beratungsangebot des Familienservice
Verantwortlich: Stabsstelle Familienservice
Forschungsverbünde ziehen neue Wissenschaftler_innen und Gastwissenschaftler_innen an die Universität Freiburg. Oft ergibt sich daraus ein besonderer Beratungsbedarf zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft und zu den entsprechenden Angeboten der Universität.  Der Familienservice bietet dazu eine persönliche Beratung auf Deutsch und Englisch an.
 
Ferienbetreuungsprogramm für Kinder von Beschäftigten und Promovierenden der Universität
Verantwortlich: Stabsstelle Familienservice
Die Lücke zwischen 13 Wochen Schulferien der Kinder und sechs Wochen Urlaub der Eltern bedeutet, dass die Ferienbetreuung essentiell ist, um Familie und Wissenschaft zu vereinbaren. Der Schwerpunkt des Ferienprogramms liegt auf der Betreuung von Schulkindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Doch auch für Kindergartenkinder und Jugendliche wird in den Sommerferien ein Ferienprogramm angeboten.

 

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