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Ganztägige Veranstaltungen

Seit 2012 organisiert die Stabsstelle Gender and Diversity in Kooperation mit wechselnden Akteur*innen jährlich einen "Tag der Vielfalt" zur Sensibilisierung für Gender-und-Diversity-Fragen.

Der Tag der Vielfalt dient dazu, die vorhandene Vielfalt an der Universität sichtbar zu machen, Fragen und Herausforderungen anzusprechen und fortlaufend Maßnahmen für einen guten, produktiven Umgang mit Vielfalt zu entwickeln. Eingeladen sind alle Mitglieder der Universität Freiburg. Lediglich 2019 entfiel die Veranstaltung, als der jährliche Termin von November auf den bundesweiten Diversity-Tag im Mai verlegt wurde.

 

Tag der Vielfalt 2020

Diversity und Pandemie

 

Im Jahr 2020 fand der Tag der Vielfalt an der Universität Freiburg erstmals am Deutschen Diversity-Tag statt, der alljährlich vom Charta der Vielfalt e.V. ausgerufen wird. Die Universität Freiburg hat die Charta der Vielfalt im Jahr 2010 unterzeichnet.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen fand der Tag der Vielfalt 2020 in virtueller Form statt. Im Fokus des Tags stand das Thema 'Diversity und Pandemie'. In den Wochen seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Deutschland hat sich an unserer Universität so schnell so viel verändert, wie wir alle es noch nie erlebt und wohl auch nicht für möglich gehalten haben.

Was haben diese Veränderungen mit Diversity zu tun? Was haben wir gelernt? Welche positiven und negativen Erfahrungen haben wir gemacht? Am Deutschen Diversity-Tag 2020 waren alle Mitglieder der Universität dazu eingeladen, ihre Ideen und Gedanken zu ‚Diversity und Pandemie' auszutauschen. Impulse dazu wurden von der Stabsstelle Gender and Diversity auf der Webseite gegeben: 'Diversity und Pandemie'.

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Tag der Vielfalt 2018

Die Wahrheit wird euch frei machen – aber welche? Wissenschaft, Weltanschauung und die Suche nach der Wahrheit

 

„Die Wahrheit wird euch frei machen“ – dieser Schriftzug, der an einem zentralen Universitätsgebäude steht, bildete den Ausgangspunkt für viele Fragen, die an diesem Tag im Mittelpunkt standen: Was genau verbirgt sich hinter dem Spruch? Warum befindet sich das Zitat ausgerechnet am Kollegiengebäude I? Und welche Wahrheit soll uns eigentlich frei machen?

Ausgehend von diesen Fragen sind Teilnehmer*innen am Tag der Vielfalt an verschiedenen Orten der Universität und bei verschiedenen Veranstaltungen über Religion und Vielfalt, Wahrheit und Wissenschaft und deren (vermeintliche) Verbindungen, Gemeinsamkeiten und Gegensätze ins Gespräch gekommen.

Die Auftaktveranstaltung fand im Uniseum statt. Im Anschluss wurden für alle Interessierten Führungen zu religiös bedeutsamen Orten in und um die Universität angeboten - vom Uniseum über die Universitätskirche bis zum Gebetsraum für Menschen muslimischen Glaubens und zurück. Über die Mittagszeit haben Studierende verschiedener Hochschulgruppen und -gemeinden an Infoständen im Universitätszentrum und im Institutsviertel über ihre Arbeit informiert und sich im Gespräch mit Kommiliton*innen und Mitarbeiter*innen ausgetauscht. Vertreten waren die Katholische Hochschulgemeinde, die Muslimische Hochschulgruppe, die Evangelische Studierendengemeinde, das Café Abraham, Avicenna und das Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk. In der Abendveranstaltung im Format eines Science Slam wurde das Thema des Tages "Wissenschaft, Weltanschauung und die Suche nach der Wahrheit" in kurzen Beiträgen aufgegriffen von: Prof. Dr. Johanna Pink (Orientalisches Seminar), Dr. Barbara Henze (Arbeitsbereich Mittlere und Neuere Kirchengeschichte) und PD Dr. Joachim Boldt (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin) und anschließend mit den Zuhörenden diskutiert.

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Tag der Vielfalt 2017

"So jung kommen wir nicht mehr zusammen". Wir feiern Geburtstage und die Vielfalt der Generationen

 

Die Frage nach dem Alter ist oft irritierend. Es ist fast ein Tabubruch, eine Person nach ihrem Alter zu fragen, umso mehr, je älter sie ist. Aber das Thema Alter betrifft jeden Menschen, denn alle haben ein Alter – ob 17, 25, 46 oder 63 –, das sie in jeder Lebens- und Arbeitsphase prägt.

Wie gehen wir mit unserem Alter um? Welche Rolle spielt es im täglichen Miteinander – zum Beispiel bei der Arbeit? Und welche Rolle spielt das Thema Alter an der Universität? Welche Chancen birgt die Generationenvielfalt in allen Bereichen der Universität? Welche Herausforderungen bringt sie mit sich, z.B. für die Zusammenarbeit im Team? Welche Angebote sind für jüngere wie ältere Mitglieder der Universität nötig?

Am  Tag der Vielfalt 2017 haben wir unsere Geburtstage und die Vielfalt der Generationen gefeiert und sind über viele Fragen zum Alter(n)  miteinander ins Gespräch gekommen.

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Tag der Vielfalt 2016

„Und wo kommst du ursprünglich her?“ – Ethnische, geografische und regionale Herkunft


Eine Universität braucht Vielfalt, denn Wissenschaft kann nicht in engen Grenzen stattfinden. Sie lebt davon, dass gewohnte, für selbstverständlich gehaltene Sichtweisen in Frage gestellt werden. So sind die Unterschiede, die uns im Umgang mit Mitmenschen an der Universität täglich begegnen, zugleich Treibstoff für Forschung und Lehre, bergen aber auch Konfliktpotential und erzeugen Widerstände.

Das Thema Herkünfte wurde kulinarisch bei einem internationalen Mitbring-Buffet, zu dem alle Besucher*innen beitrugen, aber auch visuell und künstlerisch aufgegriffen: Als Teil des Programms wurde der Film "Vielfalt ist jeden Tag" gezeigt, der eigens für die Universität produziert wurde. Für den Film ließen sich Mitglieder der Universität auf ihrem morgendlichen Weg an die Universität begleiten und sprachen darüber, was „Herkunft“ für sie bedeutet.

Die Teilnehmenden des Tags der Vielfalt 2016 kamen über das Mitbring-Buffet, den Film und nicht zuletzt die Live-Musik der Freiburger Band „Die Haiducken“ miteinander ins Gespräch über die Bedeutung der eigenen Herkunft und des Themas „Herkunft“ für die Universität.

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Tag der Vielfalt 2015

Meine Herkunft – Chance oder Stigma?

 

Die Rede über Herkunft wird oft stigmatisierend mit Personen verbunden, die einen so genannten Migrationshintergrund haben. Dabei wird ausgeblendet, dass wir alle eine Herkunft haben, die unser Denken, Handeln und unsere Kommunikation mit Mitmenschen maßgeblich prägt. Das Merkmal ‚Herkunft‘ umfasst eine ganze Reihe von Aspekten: Es kann das Land sein, aus dem wir stammen, es kann ein Dialekt sein, aber auch das soziale Umfeld, das beispielsweise bestimmte berufliche Wege begünstigt oder erschwert. Mit einer Lesung des Journalisten Marco Maurer aus seinem Buch „Du bleibst, was du bist“ regte der Tag der Vielfalt 2015 dazu an, sich dieser Faktoren bewusst zu werden und zu reflektieren, wie sie sich auf individueller und organisationaler Ebene an der Universität Freiburg auswirken.

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Tag der Vielfalt 2014

Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als Dimension von Vielfalt an der Universität

 

Der Tag der Vielfalt 2014 fand Mitte November zeitgleich mit den studentischen Aktionstagen „gesellschaft macht geschlecht“ gegen Sexismus und Homophobie statt. Hierzu fanden im Vorfeld drei Workshops mit einem externen Diversity-Experten statt, an denen die Führungskräfte der zentralen Universitätsverwaltung und das Rektorat teilnahmen. Im Rahmen des Tags der Vielfalt fand ein vierter Workshop in Form einer Gruppendiskussion statt.

Nach der Einführungsveranstaltung gingen an vier Thementischen – „Lehren und Lernen“, „Verwalten und Ordnen“, „Forschen und Entwickeln“, Gestalten und Leben“ – Studierende, Lehrende, Forscher*innen sowie Mitarbeitende aus Verwaltung und Technik der Frage nach, was an der Universität getan werden kann, um vielfältigen Lebensmodellen gerecht zu werden, Vielfalt bewusst zu leben und sichtbar zu machen und Diskriminierung entschieden zu begegnen.

Durch ein eigens für den Tag der Vielfalt von der Abteilung Wissensmanagement entwickeltes Online-Kommunikationstool war es möglich, dass die vier Thementische sich untereinander in insgesamt drei Runden austauschen konnten. Die Ergebnisse der drei Runden wurden durch das Kommunikationstool gesichert und dann von der Stabsstelle Gender and Diversity aufbereitet, damit an dem Austausch, den Wünschen aus den vier Handlungsfeldern und an den konkreten Ideen zu Maßnahmen weitergearbeitet werden konnte.

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Tag der Vielfalt 2013

More than you can see - Nicht sichtbare Behinderungen, chronische und psychische Erkrankungen

In Kooperation mit regionalen Selbsthilfegruppen

Der Tag der Vielfalt 2013 an der Universität Freiburg fand am 15. November unter dem Motto „Mehr, als du sehen kannst – More than you can see“ statt.
Im Mittelpunkt stand das Thema „Nicht sichtbare Behinderungen, chronische und psychische Erkrankungen“. Mit der Veranstaltung wurde das Ziel verfolgt, auf die hohe Anzahl der Betroffenen aufmerksam zu machen und Hilfsangebote zu vermitteln.

Die zentralen Elemente des Tages waren der Film More than you can see sowie eine Informationsbörse. Der Film war dezentral in vielen Vorlesungen/Veranstaltungen sowie auf 20 Videoinstallationen, die über den gesamten Campus verteilt waren, zu sehen. Neben der Sensibilisierung für das Thema des Tages bewarb der Film auch die Informationsbörse im Universitätszentrum.
Auf der Informationsbörse waren regionale Selbsthilfegruppen sowie die zentralen Ansprechpersonen der Universität vertreten. Es gab außerdem einen Büchertisch mit einschlägiger Literatur.

Lehrende hatten die Möglichkeit, in einem Online-Selbsttest die Barrierefreiheit ihrer Lehrveranstaltungen – gerade im Hinblick auf nicht sichtbare Behinderungen, chronische und psychische Erkrankungen – zu überprüfen.

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Tag der Vielfalt 2012

Studieren und Arbeiten mit Behinderung/chronischer Krankheit

In Kooperation mit dem Studierendenwerk Freiburg, der AOK und der Charta der Vielfalt e.V.

Beim ersten Tag der Vielfalt 2012 ging es um das Studieren und Arbeiten an der Universität mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit. Die Veranstaltung richtete sich an die universitäre Öffentlich-keit, die aktiv an verschiedenen Stationen im Universitätszentrum Behinderung im Universitätsalltag selbst erfahren konnte. In Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk Freiburg hatten zum Beispiel die Besucher*innen des Café Senkrecht (Kollegiengebäude II) die Gelegenheit, im Rollstuhl oder mit Simulationsbrille/Augenbinde ihre Arbeitspause einmal aus der Perspektive von Mitarbeitenden oder Studierenden mit Behinderung auf ganz neue Weise zu erleben. Für Fragen und Austausch standen während der gesamten Veranstaltung Studierende und Mitarbeitende mit Behinderung/chronischer Krankheit an allen Stationen zur Verfügung.

Ein Sensibilisierungsparcours, bestehend aus vier Stationen zu unterschiedlichen Behinderungsformen, war in den Kollegiengebäuden I und III als Rundgang gestaltet und stand von 9:00 bis 16:00 Uhr der gesamten universitären Öffentlichkeit zur Verfügung. Die einzelnen Stationen waren durch großformatige Fahnen gekennzeichnet und durch ein Wegeleitsystem miteinander verbunden. Die Stationen dienten als Selbsterfahrungs- und Informationsorte und bildeten gleichzeitig die Umgebung für die internen Sensibilisierungsschulungen.

Die zuständigen Anlaufstellen für Studierende und Mitarbeitende mit Behinderung/chronischer Krankheit an Universität und Studierendenwerk waren an einem eigenen Infostand präsent.

Ein interner Runder Tisch zum Thema „Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden – Möglichkeiten und Grenzen“ schloss die Veranstaltung ab und griff das Thema im Dialog mit universitätsinternen und -externen Expert*innen nochmals auf der strategischen Ebene auf. Ein Ergebnis ist die Zusammenstellung von Daten ur Barrierefreiheit an der Universität, die seit 2013 in die Online-Lageplände der Universität integriert sind.
Des Weiteren wurden Anregungen zu baulichen Maßnahmen, die am Tag der Vielfalt gegeben wurden, aufgenommen und umgesetzt.

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