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September 2019

Nachhaltigkeit koordinieren und professionalisieren

Seit Mitte Juli 2019 arbeitet Lora Gyuzeleva als Nachhaltigkeitsmanagerin in der Stabsstelle Umweltschutz. Mit Kristin Schwarz hat die 26-Jährige über ihre neue Aufgabe gesprochen. Sie erklärt, wie die Universität Freiburg ökologische und soziale Nachhaltigkeit lebt – und wo noch Handlungsbedarf besteht. Das Interview ist hier zu finden: https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/online-magazin/vernetzen-und-gestalten/nachhaltigkeit-koordinieren-und-professionalisieren.

 

 

August 2019

Train the Trainer 2019

Am Donnerstag, den 12. September 2019, bietet die Stabsstelle Gender and Diversity im Programm der Internen Fort- und Weiterbildung drei Workshop-Module an:

 

Die Workshops richten sich an Beschäftigte der Universität Freiburg, die Kurse im internen Fort- und Weiterbildungsprogramm anbieten und ihre Lehrtätigkeit professionalisieren möchten. Dabei werden die Grundlagen zur Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen kennengelernt und die eigene Rolle als Lehrperson gefestigt (I), Instrumente zum Umgang mit der Heterogenität der Teilnehmenden, Störungen und anderen Herausforderungen erprobt (II) sowie Übungen und Spiele zur Stärkung der Konzentration und Auflockerung vorgestellt (III).

 

 

Feierliche Vergabe der Brückenstipendien STAY!/Come and STAY!

Seit 2010 unterstützt die Neue Universitätsstiftung (NUS) Freiburg gemeinsam mit der  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg promovierte Freiburger Wissenschaftlerinnen bei ihrer weiteren wissenschaftlichen Karriere. Im September 2016 trat die neue Vergaberichtlinie für die Brückenstipendien STAY!/Come and STAY! in Kraft. Seitdem fördern  Rektorat und  Neue Universitätsstiftung zusätzlich auch Wissenschaftlerinnen, die nach einer Postdoc-Phase im Ausland ihre weitere akademische Karriere an der Universität Freiburg realisieren möchten (Förderlinie Come and STAY!). Zudem wurde der monatliche Stipendienbetrag auf 1.800 Euro erhöht. Damit trägt die neue Vergaberichtlinie der zunehmenden Bedeutung von Internationalisierung und Diversity an der Universität Rechnung. Tatsächlich  findet das auf diese Weise neu zugeschnittene Stipendium große Resonanz, vor allem bei internationalen Wissenschaftlerinnen. Bei 75% der Kandidatinnen des Jahres 2019 handelte sich um internationale Wissenschaftlerinnen.

Im April 2019 wurden fünf Stipendien an exzellente Forscherinnen vergeben, zwei von der Neuen Universitätsstiftung und drei aus Mitteln der Universität. Die STAY!-/Come-and-STAY!-Stipendiatinnen für das Jahr 2019 sind:

STAY! (NUS)

  • Dr. rer. nat. Anne-Christine Mupepele aus Deutschland, 2 Kinder, Ökologin, mit dem Projekt: Evidence-based practice in insect conservation
  • Rike Sinder aus Deutschland, 2 Kinder, Rechtswissenschaftlerin, mit dem Projekt: Die Versammlungsfreiheit im 21. Jahrhundert

 

STAY! (Universität Freiburg)

  • Dr. Lea Katharina Kumkar aus Deutschland, 1 Kind, Rechtswissenschaftlerin, mit dem Projekt: Verantwortlichkeit und Haftung von Intermediären
  • Nikolina Hatton aus den USA, Anglistin, mit dem Projekt: Representations of Biblical Heroines in Early Modern Women's Writing in English
  • Vania Tanda Widyaya aus Indonesien, Mikrosystemtechnikerin, mit dem Projekt: Flow Chemistry Meets Microstructuring - Ring Opening Metathesis Polymerization (ROMP) of an Antimicrobial Polymer in a Flow Microreactor

 

Am 23. Juli 2019 wurden die Brückenstipendien STAY!/Come and STAY! der Neuen Universitätsstiftung und der Universität Freiburg feierlich von Prof. Dr. h.c. Horst Weitzmann, Vorsitzender des Vorstands der NUS, und von Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, übergeben. Dabei stellten drei der aktuellen Stipendiatinnen – Frau Dr. Mupepele, Frau Hatton und Frau Widyaya – den Gästen ihre mit dem Stipendium geförderten Forschungsvorhaben kurz und anschaulich vor.

 

 

Alter ist kein Argument

Simon Sumbert studiert im vierten Semester Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg. Seit Mai 2019 ist er zudem das jüngste Mitglied des künftigen Freiburger Gemeinderats und vertritt dort die Wählervereinigung Junges Freiburg e. V.

Kristin Schwarz hat mit dem 21-Jährigen über seine Ziele für die nächsten fünf Jahre sowie die Vereinbarkeit von politischem Ehrenamt und Studium gesprochen. Das Interview gibt es hier: https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/online-magazin/erleben-und-mitmachen/alter-ist-kein-argument.

 

 

Ich sehe was, was du nicht siehst

„Rassismus an der Uni gibt’s doch gar nicht?!“: So lautet das Motto einer Aktion der neu gegründeten Gruppe „Black, Indigenous and People of Color“ (BIPoC). Die Frage sei rhetorisch, betonen die Studentinnen: Rassistische Vorfälle fänden auf dem Freiburger Campus statt! Die neu gegründete Vereinigung will allen, die wegen ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft an der Universität Freiburg Rassismus erfahren, einen Raum bieten. Der Begriff „People of Color“ beschreibt Menschen, die in einer weißen Mehrheitsgesellschaft leben, aber als „nicht weiß“ gelten. Hautfarbe als gesellschaftliches Konstrukt also – ein Umstand, der oftmals genutzt wird, um Machtgefälle zu rechtfertigen.

Mehr über die studentische Gruppe erfahren Sie in diesem Artikel im Online-Magazin der Uni Freiburg und auf der eigenen Facebook-Seite.

 

 

Juli 2019

maniACTs Pussy Power!

Als erste Theatergruppe haben die maniACTs den Bertha-Ottenstein-Preis der Uni Freiburg für ihre Veranstaltungsreihe „Pussy Power” erhalten. uniONLINE war im Januar beim „Pussy Poetry Slam” mit Kamera und Mikrofon dabei und hat nun mit Co-Regisseurin Maria-Xenia Hardt über den Preis und Pussy Power gesprochen. Bericht und Interview gibt es hier: https://www.unicross.uni-freiburg.de/2019/07/maniacts-pussy-power/.

 

 

Rückenwind mit Runnings Mates

Wie beantrage ich BAföG, wo kann ich mich zum Studium beraten lassen, wie bewerbe ich mich um ein Zimmer im Wohnheim und wie für ein Auslandsstudium? Das sind Fragen, die viele Studieninteressierte beschäftigen. Besonders schwer fällt der Start an der Hochschule, wenn die Eltern selbst nicht studiert haben und ihren Kindern nicht unterstützend zur Seite stehen können.

Das neue Projekt „Running Mates“ der Universität Freiburg möchte Erstsemestern den Studienbeginn erleichtern. Es wurde von der Abteilung Lehrentwicklung konzipiert und steht Studierenden aller Fachrichtungen offen. Mehr über das Programm gibt es hier: https://www.lehrentwicklung.uni-freiburg.de/LE/projekt-running-mates/projekt-running-mates.

 

 

Juni 2019

Bleib dran!

„Bleib dran!“ ist ein Video unseres Kollegen Gottfried Haufe aus der UB. Es zeigt, wie wichtig es ist, politisch interessiert zu sein und die eigene Stimme nicht nur bei Wahlen abzugeben, sondern auch zwischen Wahlen zu erheben. Zu dem Video heißt es auf YouTube: „Vier oder fünf Jahre sich zurücklehnen, schimpfen oder drüber lachen? Wir sagen: Das kann doch nicht die Lösung sein! Sei du ein kleines Rädchen im großen Maschinenraum der aufgeklärten und partizipierenden Zivilgesellschaft. Egal, wer du bist und wie scheinbar klein und unsichtbar dein Beitrag ist. Denn nur wer selbst was macht, darf auch meckern. In diesem Sinne sagen wir dir: BLEIB DRAN!"

Zum Video geht's hier: https://youtu.be/3q-pNivKIjQ.

Ein Interview mit Gottried Haufe gibt's hier: http://fudder.de/wieso-27-freiburgerinnen-und-freiburger-in-einem-video-dazu-aufrufen-dranzubleiben.

 

 

Tag gegen antimuslimischen Rassismus

Am 1. Juli 2019 ist Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Bundesweit wird durch verschiedene Aktionen die zunehmende Islam- und Muslimfeindlichkeit thematisiert. In der offiziellen Ankündingung heißt es: „Verallgemeinernde Begriffe wie „der Islam“ und „die Muslime“ grenzen aus und werden für rechten Hass und gegen Demokratie instrumentalisiert. Islam- und Muslimfeindlichkeit, die sich zunehmend in gewalttätigen Übergriffen äußern, sind eine große Gefahr für unsere Gesellschaft, die Demokratie insgesamt und die dahinterstehenden Grundhaltungen. Darauf machen wir in der Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus und am 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus, aufmerksam."

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es hier: https://allianzgegenhass.de/.

Auch die Muslimische Hochschulgruppe Freiburg e.V. beteiligt sich an dem Aktionstag und veranstaltet einen Vortrag mit JProf. Dr. Jörg Imran Schröter (PH Karlsruhe). Er spricht zum Thema „Feindbild Islam?! Aktuelle Herausforderungen im Kontext eines antimuslimischen Rassismus“. Der Vortrag findet am 1. Juli 2019 um 20:00 Uhr im KG 1, HS 1098, statt.

 

 

Arbeitskreis Feministische TheroieN

Seit Januar 2019 gibt es an der Uni Freiburg einen Arbeitskreis Feministische TheorieN. Wie die Idee entstanden ist und warum feministische Theorien einen Platz an der Universität verdienen, haben zwei der Gründerinnen des Arbeitskreises der uniCROSS-Redaktion erzählt. Das Interview gibt es hier: https://www.unicross.uni-freiburg.de/2019/06/raus-aus-der-blase/.

 

 

Männlich, weiblich, divers

Seit Ende 2018 gibt es im Geburtenregister drei Geschlechtsoptionen: Männlich, weiblich und „divers.“ uniCROSS hat mit Aaron Goldbach, ehemaliges Mitglied des Regenbogen-Referats der Uni Freiburg, darüber gesprochen, was die Gesetzesänderung bringen kann und was sie für intergeschlechtliche und transidente Menschen bedeutet. Das Interview gibt es hier: https://www.unicross.uni-freiburg.de/2019/06/maennlich-weiblich-divers.

 

 

Themenwochen „V! – Vulva, Menstruation und Verhütung“

Wie gut sind wir wirklich aufgeklärt? Wissen wir, was in unseren Körpern passiert? Warum sind immer noch so viele Themen des Weiblichen tabuisiert? Die uniCROSS-Redaktion will das genauer wissen: In Text, Bild, Ton und Video werden Weiblichkeit, Sexualität, Menstruation und Verhütung zum Thema gemacht. In den folgenden acht Wochen wird uniCROSS deshalb ganz im Zeichen von „V! – Vulva, Menstruation und Verhütung“ stehen. Innerhalb dieser drei Themenschwerpunkte soll mit Vorurteilen aufgeräumt, Tabus gebrochen und eine universitätsweite Diskussion ansgestoßen werden. Die Beiträge erscheinen immer dienstags, mittwochs und donnerstags um 8 Uhr auf uniCROSS. Alle bisher erschienenen Beiträge gibt es hier: www.unicross.uni-freiburg.de/V!-Project.

 

 

Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises 2019

Der Senat der Universität Freiburg hat in seiner Sitzung am 29. Mai 2019 auf Vorschlag der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen die Vergabe des diesjährigen Bertha-Ottenstein-Preises zu gleichen Teilen an die Theatergruppe maniACTs und an Prof. Dr. Weertje Willms beschlossen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des Dies Universitatis am 5. Juni.

Der Theatergruppe maniACTs wird der Bertha-Ottenstein-Preis für die Veranstaltungsreihe „PUSSY POWER. A full cycle of feminism“ verliehen. Mit dieser Veranstaltungsreihe, zu der Lesungen, Gespräche, Diskussionen und insbesondere Theateraufführungen des Stückes „Vagina Monologues“ von Eve Enssler gehörten, ist es der Theatergruppe gelungen, das komplexe, politisch und emotional aufgeladene Thema weiblicher Sexualität für ein sehr vielfältiges Publikum aufzubereiten. Die Veranstaltungsreihe und die sehr gut besuchten Theateraufführungen boten verschiedensten Menschen den Raum, über Feminismus und Gleichberechtigung ins Gespräch zu kommen. Mit der Inszenierung der „Vagina Monologues“ wurde ein unerwartet großes universitäres und städtisches Publikum erreicht.

Prof. Dr. Weertje Willms wird der Bertha-Ottenstein-Preis für das von ihr durchgeführte Projektseminar „Genderaspekte in der Kinder- und Jugendliteratur“ und einer dazu gehörigen Konferenz für Schüler*innen und Studierende mit dem Titel „Die erstaunliche Konferenz. Mit Pippi, Harry, Maulina und Jugendbuchexpert*innen ab 12 Jahren“, die im Juli 2018 in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Freiburg stattfand, verliehen. Die Untersuchung von Gender-Aspekten in Kinder- und Jugendliteratur ist gesellschaftspolitisch und kulturwissenschaftlich von großer Relevanz. Die innovative, ungewöhnliche Seminarform ermöglichte den Studierenden eine tiefe Durchdringung des Themas. Auch über den universitären Kontext hinaus entfaltete das Projekt eine breite Wirkung und trug zu einer nachhaltigen Gender-Sensibilisierung bei.

 

 

Ausstellung: Die Vielfalt der Geschlechter

Schätzungen zufolge werden weltweit 1,7 % der Menschen mit einer Variation des Ge-schlechts geboren. Sie sind biologisch weder Mädchen noch Junge, denn ihr Chromosomensatz, ihre Genitalien oder ihr Hormonhaushalt entsprechen nicht der Norm. Intergeschlechtliche Menschen gab es schon immer. Sie wurden bereits in der Antike diskriminiert. Aber auch heute werden Betroffene in Deutschland häufig bereits im Säuglingsalter operiert. Viele erfahren erst Jahrzehnte später durch Zufall die eigene Identität.
 

Mit der Ausstellung „Intergeschlechtlichkeit – die Vielfalt der Geschlechter“ möchte Amnesty International breitere gesellschaftliche Kreise auf die Situation dieser Menschen aufmerksam machen. Das Herzstück bilden die Erzählungen Intergeschlechtlicher von ihrem Alltag. Ergänzt wird dies durch einen historischen Rückblick, Mitmachstationen und eine Leseecke mit aktuellem Aufklärungsmaterial. Die Ausstellung läuft vom 30. Mai bis zum 6. Juli 2019 im Uniseum Freiburg (Bertoldstr. 17). Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

Die Führungen finden statt am: Do, 20. Juni 2019, 17 Uhr; Fr, 28. Juni 2019, 17 Uhr; Sa, 6. Juli 2019, 15 Uhr. Das Uniseum ist donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Mai 2019

Deutscher Diversity-Tag | Tag der Vielfalt 2019

Am heutigen 28. Mai findet der von der Charta der Vielfalt organisierte 7. Deutsche Diversity-Tag statt. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die zu den Unterzeichner*innen der Charta der Vielfalt gehört, beteiligt sich mit ihrem am 8. November 2019 stattfindenden Tag der Vielfalt an den bundesweiten Aktionen.

Im Fokus des 8. Tags der Vielfalt wird das Thema „Geschlecht“ stehen. Die Universität blickt in diesem Jahr auf 31 Jahre Gleichstellungsarbeit zurück und wendet den Blick zugleich in die Zukunft: Was wurde erreicht im Bereich Gleichstellung? Was sind die aktuellen Herausforderungen? Was bedeutet die neue Gesetzgebung zum dritten Geschlecht für den Alltag und die Arbeit an der Universität? Und was wollen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erreichen?

Alle Mitglieder der Universität sind eingeladen, am Tag der Vielfalt und in der Woche rund um diesen Tag an zahlreichen Aktionen und Vorträgen teilzunehmen, mitzufeiern und mitzudiskutieren.

Ein Interview mit Dr. Aniela Knoblich, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity, zum Deutschen Diversity-Tag und dem Tag der Vielfalt an der Universität Freiburg finden Sie hier.

Weitere Informationen über den Deutschen Diversity-Tag finden Sie auf den Webseiten der Charta der Vielfalt.

 

 

 

Ringvorlesung „Gleichstellung und Diversität in den Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften“

Drittes Geschlecht, #metoo, Gender Pay Gap, Kopftuchverbot: Das sind nur ein paar der Stichworte, über die in der jüngsten gesellschaftlichen Debatte zu Gleichstellung und Diversität gesprochen wird. Auch an einer Universität bieten diese Themen Zündstoff. Die Ringvorlesung „Gleichstellung und Diversität in den Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften“, die von der gleichnamigen Fakultät organisiert wird, möchte eine Brücke zwischen gesellschaftlicher und akademischer Diskussion schlagen.

Die Vorlesung findet wöchentlich donnerstags ab 16:15 Uhr im Hörsaal 3044, Kollegiengebäude III, Platz der Universität 3, statt. Die Reihe startet am 16. Mai 2019 mit einem Vortrag von Anna-Lena Forster, zweifache Paralympicssiegerin und Psychologiestudentin an der Universität Freiburg.

Das weitere Programm der Ringvorlesung finden Sie hier (pdf).

 

 

Februar 2019

Ausschreibung des Bertha-Ottenstein-Preises 2019

Mit dem Bertha-Ottenstein-Preis der Universität Freiburg sollen innovative Projekte und strukturelle Maßnahmen auf dem Gebiet der Gleichstellung sowie herausragende Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung gewürdigt und unterstützt werden. Der Bertha-Ottenstein-Preis kann an einzelne Mitglieder, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität verliehen werden.

Der Bertha-Ottenstein-Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und kann für bereits abgeschlossene Maßnahmen vergeben werden, die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Prämiert werden können ebenfalls bereits laufende oder geplante Projekte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden können.

Ausgezeichnet werden können insbesondere Initiativen von Beschäftigten, Promovierenden und/oder Studierenden in den folgenden Bereichen:

  • Hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschlechterforschung,
  • Lehrkonzepte und Seminarformen, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die den Aspekt der Gleichstellung querschnittsartig integrieren und gleichstellungsorientierte Bewusstseinsbildungsprozesse anregen,
  • Netzwerkbildung, Veranstaltungs- oder Ausstellungsorganisation zu Gender-Themen,
  • strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung, z. B. Rekrutierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils auf den Qualifikationsstufen, auf denen sie bislang unterrepräsentiert sind, oder innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität im Sinne der Gleichstellung

 

Die aufgeführten Maßnahmen sind Beispiele und können durch konkrete Projektvorschläge und Maßnahmen ergänzt werden.

Kandidat*innen können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Für die Bewerbung ist ein Bewerbungsformular auszufüllen (hier Download Bewerbungsformular). Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (z.B. Gutachten) sind bis zum 31. März 2019 an die folgende Adresse zu richten: 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Stabsstelle Gender and Diversity

Stichwort: Bertha-Ottenstein-Preis

Fahnenbergplatz

79085 Freiburg

Über die Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises entscheidet der Senat auf Vorschlag der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen. Der Bertha-Ottenstein-Preis wird universitätsöffentlich im Rahmen des Dies Universitatis am 05.06.2019 verliehen.

 

MiKi-Tag am 4. April 2019

Seit 2004 gibt es an der Uni Freiburg den so genannten „MiKi-Tag“, an dem alle Beschäftigten eingeladen sind, ihren Kindern ihren Arbeitsplatz an der Universität zu zeigen. Zusätzlich zum Besuch des Arbeitsplatzes der Eltern findet dieses Jahr die beliebte und mittlerweile legendäre Physik-Vorlesung von Professor Fischer mit spannenden und unterhaltsamen Experimenten statt. Die Teilnahme ist für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren möglich.

Weitere Informationen über den MiKi-Tag finden Sie hier.

 

Stellenausschreibung: Projektkoordination "Diversity in der Lehre"

Die Stabsstelle Gender and Diversity sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Koordinator*in (w/m/d) für das Projekt "Diversity in der Lehre -- Fit für die Herausforderungen einer vielfältigen Universität". Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie in der Stellenbörse der Uni Freiburg. Die Bewerbungsfrist endet am 10. März 2019.
 

 

Januar 2019

Von der Integration zur Inklusion

Enge Zusammenarbeit im universitären Alltag, ein neues Inklusionsteam, Regelungen und Verfahren zu Personalentscheidungen und Beschäftigung, regelmäßige Evaluationen: Das Rektorat, die Schwerbehindertenvertretung, die Inklusionsbeauftragten und der Personalrat der Universität Freiburg haben eine Inklusionsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist, schwerbehinderten oder chronisch erkrankten Menschen verbesserte Chancen im Arbeits- und Berufsleben zu bieten sowie ihre Beschäftigung, Aus-, Fort- und Weiterbildung zu fördern.

Mehr über die Inklusionsvereinbarung lesen Sie in der Pressemitteilung.

Die Inklusionsvereinbarung selbst finden Sie hier (pdf).

 

 

November 2018

Senat wählt neue Gleichstellungsbeauftragte

Der Senat hat Dr. Regina Herzog zur neuen Gleichstellungsbeauftragten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gewählt. Die Amtszeit beginnt am 1. November 2018 und beträgt vier Jahre. Seit dem Ausscheiden der Vorgängerin Dr. Ina Sieckmann-Bock zum 31. März 2018 war das Amt vakant:

Mehr über Regina Herzog lesen Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

 

 

Oktober 2018

Ausschreibung der Stipendien STAY! / Come and STAY!

Die Universität Freiburg hat sich im Rahmen ihrer strategischen Planung das Ziel gesetzt, weibliche Forscherinnen gezielt auf dem Weg einer Karriere als Wissenschaftlerin zu unterstützen. Daher vergeben die Universität Freiburg und die Neue Universitätsstiftung Freiburg zum 1. April 2019 die Brückenstipendien STAY! / Come and STAY!.

Das Brückenstipendium STAY! / Come and STAY! richtet sich an herausragende Postdoktorandinnen der Universität Freiburg, die ihre wissenschaftliche Karriere fortsetzen wollen (STAY!) und an Wissenschaftlerinnen, die ihre wissenschaftliche Arbeit nach einer Postdoc-Phase im Ausland an der Universität Freiburg fortsetzen möchten (Come and STAY!).

Ziel der Stipendien ist es, den Wissenschaftlerinnen im Anschluss an die Promotion (STAY!) bzw. an ihre Postdoc-Phase im Ausland (Come and STAY!) bis zu zwölf Monate Zeit zur Entwicklung eines neuen Projekts und zur Einwerbung eigener Mittel bzw. einer Stelle zu geben.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.01.2019.

Weitere Informationen und die erforderlichen Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

 

 

Juni 2018

1. Biografiezirkel für Studentinnen und Akademikerinnen mit Beeinträchtigung

ERZÄHLE DEINE GESCHICHTE -- gemeinsam mit der Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung der Universität Freiburg und der Katholischen Hochschule Freiburg lädt die Stabsstelle Gender and Diversity am Donnerstag, den 7. Juni 2018, um 17:00 Uhr zum ersten Biografiezirkel für Studentinnen und Akademikerinnen mit Beeinträchtigung in den Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek ein.

Biografiezirkel bieten Studentinnen und Akademikerinnen mit (und ohne) Beeinträchtigung die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen über persönliche und berufliche Herausforderungen im Lebensverlauf und in der eigenen Bildungsbiographie auszutauschen.

Näheres können Sie diesem Plakat entnehmen.

 

 

Drei Wissenschaftlerinnen der Universität Freiburg erhalten die Brückenstipendien "STAY!" und "Come and STAY!"

Die Albert-Ludwigs-Universität und die Neue Universitätsstiftung Freiburg unterstützen 2018 drei Wissenschaftlerinnen: Dr. Laura Gámez-Díaz und Dr. Miriam Rennung erhalten das Brückenstipendium „STAY!", Dr. Katerina Schlöglova das „Come and STAY!“-Stipendium. Die Förderungen richten sich an promovierte Wissenschaftlerinnen, die ihre akademische Laufbahn fortsetzen möchten, aber noch keine Anschlussfinanzierung haben, sowie an Wissenschaftlerinnen, die eine akademische Tätigkeit im Ausland aufgenommen haben und ihr nächstes Forschungsvorhaben an der Universität Freiburg umsetzen möchten.

Die Förderung von monatlich 1.800 Euro erfolgt zunächst für sechs Monate und kann auf ein Jahr verlängert werden. In dieser Zeit bieten die Stipendien den Wissenschaftlerinnen Freiraum, um ein Forschungsexposé auszuarbeiten, mit dem sie sich um Projektstellen bewerben und ihre wissenschaftliche Karriere voranbringen können.

Mehr über die drei geförderten Wissenschaftlerinnen erfahren Sie hier.

 

 

März 2018

Neugründung bukof-Kommission: Queere* Gleichstellungspolitk an Hochschulen

Im Rahmen der Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) 2017 wurde die neue bukof-Kommission für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen eingerichtet. Die Kommission hat sich im Januar 2018 konstituiert. Sie wird Strategien und Maßnahmen für eine Gleichstellungsarbeit entwickeln, die über das binäre, heteronormative Geschlechtermodell hinausgeht.

Initiator_innen und Sprecher_innen der Kommission sind Dr. Aniela Knoblich (Stabsstelle Gender and Diversity der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Josephine Bürgel (Freie Universität Berlin) und Jonathan Kohlrausch (Universität zu Lübeck).

Die gesamtgesellschaftlich gängige Einteilung der Geschlechter in Männer und Frauen (binäres Geschlechtermodell) mit jeweils bestimmten Rollen und Bedürfnissen findet sich auch in der Gleichstellungspraxis an Hochschulen. Dies ist einerseits ein nahe liegendes und pragmatisches Hilfsmittel, um Geschlechterfragen zu systematisieren sowie sichtbar und ansprechbar zu machen. Zugleich verstellt diese Einteilung aber den Blick für eine Sichtweise, die über das binär und heteronormativ gedachte Geschlechtermodell hinausgeht, und kann so zu struktureller Diskriminierung von Menschen führen, die sich z.B. als lesbisch, schwul, bisexuell, queer, trans* oder inter bezeichnen.

Auf der Grundlage der inzwischen langjährigen Erfahrungen mit Gleichstellungsar­beit an Hochschulen ist vielerorts die Erkenntnis gewachsen, dass zu einer reflektierten Geschlechter­politik – zumal an Hochschulen – die kritische Reflexion der zweigeschlechtlichen Norm ebenso ge­hört wie die Auseinandersetzung mit Diskriminierungstatbeständen, die durch diese Norm erst ent­stehen. Die Arbeit der neuen Kommission soll sich sowohl auf sehr konkrete, praktische Themen aus dem Hochschulalltag wie auf die Identifikation von übergeordneten Fragen einer nicht-binären, das heißt queeren* Geschlechterpolitik an Hochschulen beziehen.

 

 

Coaching für Karriere

Die Uni Leben berichtet über das Coaching Programm CORA für Wissenschaftlerinnen an der Universität Freiburg. Die neue Ausschreibung läuft vom 15. März bis 30. April 2018.

Hier geht es zu dem Artikel.

 

 

Geltung des Mutterschutzgesetzes jetzt auch für Studentinnen*

Seit dem 1. Januar 2018 gilt das Mutterschutzgesetz (MuSchG) auch für schwangere und stillende Studentinnen*. Das Service Center Studium der Universität Freiburg hat hierzu weitere Informationen zusammengestellt. Sie finden diese hier. Darüber hinaus wird nun in § 1 Abs. 4 MuSchG bestimmt, dass auch Trans-Personen (insbesondere Trans-Männner) und Intersexuelle von den Regelungen des Gesetzes erfasst sind, soweit sie schwanger sind, ein Kind geboren haben oder dieses stillen.

 

Februar 2018

Ausschreibung: Förderung einer Tagung zum Thema „Queerness in der populären Kultur und Musik“

Das Freiburger Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) schreibt Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Ausrichtung einer interdisziplinären Nachwuchstagung für das Jahr 2019 aus.

Antragsberechtigt sind an der Universität Freiburg Promovierende (mit einem sehr guten Magister- oder Masterexamen) sowie Postdocs. Bevorzugt behandelt werden Anträge, die von zwei Antragsteller/innen aus un­ter­schiedlichen Disziplinen stammen. 

Folgende Unterlagen sind bis zum 31. August 2018 in digitaler Form an das Direktorium des ZPKM einzureichen (per Mail an tauschek@kaee.uni-freiburg.de und parallel an michael.fischer@zpkm.uni-freiburg.de):

  • thematische Skizze zur geplanten Tagung; Tagungskonzept; Ziele und Fragestellung der Tagung (1 Seite)
  • CV und kurze Skizze (max. 1/2 Seite) zum aktuellen Forschungsprojekt der Antrag­steller_innen
  • Informationen zum Beitrag der Tagung bezüglich der Profilierung der kulturwissen­schaft­lichen Musik- und Populärkulturforschung an der Universität Freiburg (1/2 bis 1 Seite)
  • Entwurf für einen Call for Papers
  • kurze Überlegungen zur späteren Publikation der Tagungsbeiträge
  • kurze Stellungnahme der jeweiligen Betreuerin/ des jeweiligen Betreuers zum Tagungs­konzept

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies der Universität Freiburg statt.

Für weitere Details ist hier die Ausschreibung zu finden.

 

 

LERU Advice Paper: Implicit Bias in Academia

On 18 January 2018, the LERU presented its advice paper, entitled "Implicit bias in academia: a challenge to the meritocratic principle and to women’s careers – and what to do about it” to the public.

 

 

Ausschreibung des Bertha-Ottenstein-Preises 2018

Mit dem Bertha-Ottenstein-Preis der Universität Freiburg sollen innovative Projekte und strukturelle Maßnahmen auf dem Gebiet der Gleichstellung sowie herausragende Leistungen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung gewürdigt und unterstützt werden. Der Bertha-Ottenstein-Preis kann an einzelne Mitglieder, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität verliehen werden.

Der Bertha-Ottenstein-Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und kann für bereits abgeschlossene Maßnahmen vergeben werden, die nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Prämiert werden können ebenfalls bereits laufende oder zukünftig geplante Projekte, die erst mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden können.

Ausgezeichnet werden können insbesondere Initiativen von Beschäftigten, Promovierenden und/oder Studierenden in den folgenden Bereichen:

  • Hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschlechterforschung,
  • Lehrkonzepte und Seminarformen, Schulungs- und Weiterbildungsangebote, die den Aspekt der Gleichstellung querschnittsartig integrieren und gleichstellungsorientierte Bewusstseinsbildungsprozesse anregen,
  • Netzwerkbildung, Veranstaltungs- oder Ausstellungsorganisation zu Gender-Themen,
  • Strukturelle Maßnahmen zur Gleichstellung, z. B. Rekrutierungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils auf den Qualifikationsstufen, auf denen sie bislang unterrepräsentiert sind, oder innovative Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens-, Studien- und Arbeitsbedingungen an der Universität im Sinne der Gleichstellung

Die aufgeführten Maßnahmen sind Beispiele und können durch konkrete Projektvorschläge und Maßnahmen ergänzt werden.

Kandidatinnen und Kandidaten können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Für die Bewerbung ist ein Bewerbungsformular auszufüllen (hier Download Bewerbungsformular). Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (z.B. Gutachten) sind bis zum 29. März 2018 an die folgende Adresse zu richten: 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Stabsstelle Gender and Diversity

Stichwort: Bertha-Ottenstein-Preis

Fahnenbergplatz

79085 Freiburg

Über die Vergabe des Bertha-Ottenstein-Preises entscheidet der Senat auf Vorschlag der Ständigen Senatskommission für Gleichstellungsfragen. Der Bertha-Ottenstein-Preis wird universitätsöffentlich im Rahmen des Dies Universitatis am 13.06.2018 verliehen.

 

 

Radiobeitrag: Geschlechterstereotype im Jura-Studium

Die SWR2-Sendung „Impuls“ berichtete am 30.01.2018 über Geschlechterstereotype, die in zahlreichen Übungsfällen des Jura-Studiums präsent sind. In diesen Übungsfällen sind überwiegend Männer die Hauptpersonen, während Frauen meist lediglich als „Anhängsel“ der agierenden Männer dargestellt werden. Der Beitrag beschreibt, welchen Einfluss Sprache und sprachliche Bilder auf die Wahrnehmung haben und inwiefern dies problematisch sein kann.

Bei der Sendung handelt es sich um eine Reaktion auf die 2017 veröffentlichte Hamburger Studie „(Geschlechter-)Rollenstereotype in juristischen Ausbildungsfällen“ von Dana-Sophia Valentiner. Der Beitrag gibt einen Einblick in die Situation an der Universität Freiburg. Zu Wort kommen Katharina Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für öffentliches Recht,  Jens-Peter Schneider, Professor für öffentliches Recht, Evelyn Ferstl, Professorin für Kognitionswissenschaften und Genderforschung, und Aniela Knoblich, Leiterin der Stabsstelle Gender and Diversity.

Zum Nachhören klicken Sie hier.

 

 

Januar 2018

Hochschuldidaktik-Frühstück

Am 19.1.2018 fand das Hochschuldidaktik-Frühstück mit Felix Wittenzellner und Dr. Aniela Knoblich, Stabsstelle Gender and Diversity statt.

Mit diesem Impuls wurden Lehrende für die Vielfalt der Studierenden sensibilisiert und Möglichkeiten aufgezeigt, mit deren Hilfe Lehrende den unterschiedlichen Lernstrategien, Erfahrungen und Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden können. Denn individuelle Lebensentwürfe und demographische Entwicklungen, eine zunehmende Vielzahl an Zugangsmöglichkeiten, Bestrebungen zu einer inklusiveren Hochschule und die Internationalisierung des Studiums tragen heute zu einer Vielfalt unter den Studierenden bei, die auch die Gestaltung von Studium und Lehre vor wachsende Herausforderungen stellt.

Diese Vielfalt birgt die Chance, unterschiedliche Kompetenzen, Perspektiven und Erfahrungen der einzelnen Studierenden für einen erfolgreichen Lern- und Entwicklungsprozess aller zu nutzen. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass Eigenschaften, die keinen Leistungsbezug haben, auch keinen Einfluss auf die Leistungsbewertung haben. Aber wie kann das gehen?

Neben der Diskussion von Fallbeispielen gab es beim Hochschuldidaktik-Frühstück genügend Raum, die eigene Lehrpraxis zu reflektieren und sich über eigene Erfahrungen sowie die der anderen Teilnehmer*innen auszutauschen.

Einen Videomitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Internationale Konferenz zu (Bio-)Diversität 2019

Vielfalt ist die Grundlage allen Lebens und damit wichtig für Mensch und Umwelt. Aber wie kann Vielfalt koexistieren und langfristig erhalten bleiben? Wann braucht Vielfalt ein Management und was für eines? Was können unterschiedliche Disziplinen, bspw. Biodiversitätsforschung und organisationales Diversity Management, voneinander lernen?

Um diese und viele andere Fragen zu beantworten, plant das DFG-Graduiertenkolleg 2123 "Conservation of Forest Biodiversity in Multiple-Use Landscapes in Central Europe" (ConFoBi) in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Gender and Diversity für November 2019 eine internationale Konferenz zum Austausch von Sichtweisen auf Diversität in unterschiedlichen Disziplinen. Dies reicht von biologischer Vielfalt bis zu Diversity Management, ist aber grundsätzlich für alle Disziplinen offen. Wir suchen interessierte Studierende und Beschäftigte aus allen Bereichen der Universität, die sich mit brennenden Fragen und kreativen Ideen an der Planung und Organisation dieser Konferenz beteiligen möchten.

Wer Interesse hat, kann sich bei Dr. Johannes Penner oder bei Anna Sennefelder melden:

 

Dr. Johannes Penner

Koordinator Graduiertenkolleg ConFoBi

Tel. +49 761 203 96851

Johannes.penner@wildlife.uni-freiburg.de

 

Anna Karina Sennefelder

SFB 1015 „Muße“

Koordinatorin des Integrierten Graduiertenkollegs

Tel. +49 761 203 67702

anna.sennefelder@sfb1015.uni-freiburg.de

 

 

Train the Trainer: Workshop für interne Dozierende der IWB

Dieser Workshop richtet sich an Beschäftigte der Universität Freiburg, die Kurse im internen Fort- und Weiterbildungsprogramm anbieten und ihre Lehrtätigkeit professionalisieren möchten. Dabei werden die Grundlagen zu Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen kennengelernt, die eigene Rolle als Lehrperson gefestigt und Instrumente zum Umgang mit schwierigen Teilnehmenden, Störungen und anderen Herausforderungen erprobt.

Vorkenntnisse und Erwartungen der Teilnehmenden werden in die Planung des Kurses einbezogen und zu diesem Zweck eine Woche vor Seminarstart erfragt.

 

Kursleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity, Universität Freiburg

Termin: 10.7.2018, 9:00- 12:30 Uhr

Ort: Der Raum wir zu einem späteren Zeitpunlt bekannt gegeben.

Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.

Anmeldeschluss: 28.6.2018

Max. Teilnehmendenzahl: 14 Personen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Inklusive Sprache- wozu brauchen wir sie und wie funktioniert sie?

Interne Fort- und Weiterbildung für alle Beschäftige der Universität Freiburg zum praktischen Umgang mit inklusiver Sprache.

Es wird ein Überblick über aktuelle Debatten um inklusive Sprache vermittelt und die Unterschiede der verschiedenen Schreibweisen kennengelernt. Weiterhin werden die praktischen Möglichkeiten einer inklusiven Sprache für den eigenen Gebrauch entwickelt und mit praktischen Übungen und Originaltexten aus dem Arbeitsalltag angewendet.

Kursleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity, Universität Freiburg und Jennifer J* Moos, Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich

Termin: 7.6.2018 und 28.6.2018, jeweils 9:00- 12:30 Uhr

Ort: Der Raum wir zu einem späteren Zeitpunlt bekannt gegeben.

Die Anmeldung erfolgt über dieses Formular.

Max. Teilnehmendenzahl: 16 Personen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Workshop: Raus aus dem Elfenbeinturm!

Forschen mit gesellschaftlicher Verantwortung

Dieser Workshop richtet sich an promovierende und Postdocs. Es werden die Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren für Forschungsvorhaben reflektiert und die eigene Perspektive auf Forschung durch inter- und transdisziplinäre Ansätze erweitert.

Dies wird anhand von Praxisbeispielen und Reflexionsmethoden durchgeführt und mit fachlichem Input zu interdisziplinären Arbeiten ergänzt.

Workshopleitung: Dr. Aniela Knoblich, Gender and Diversity und Dr. Heinrich Stülpnagel, Freiburg Research Services

Termin: 31.1.2018, 9:00- 17:00 Uhr

Ort: Liefmannhaus (Goethestr. 33/3)

Die Anmeldung erfolgt über das Campus Management Portal HISinOne.

Max. Teilnehmendenzahl: 8 Promovierende/ 7 Postdocs

Weitere Informationen finden Sie hier.

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